Das Kulturerbe
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Unsere Liebe Frau von Beistand und Viktoria
Auch moderne Kunst ist in der St. Andreaskirche willkommen. Die jahrhundertealte Madonnaskulptur von Beistand und Viktoria erhielt 2001 ein neues Outfit von Ann Demeulemeester.

 

Hochaltar
Zweifellos zieht der Hochaltar die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Auch ohne Rubens' Koloriet erfüllt dieses Kunstwerk (W. I. Kerrickx, 1729) die dynamischen Bestrebungen des Barock mehr als genug. Die freie, dreidimensionale Skulpturengruppe beugt sich doch gut zueinander um aus der Himmelfahrt Marias einen Live-Auftritt zu machen.


Kanzel

Wie kein anderes Kunstwerk ist die wunderschöne Kanzel der Blickfänger, ein meisterliches Inszenierungswerk von J.-B. Van Hool und J.-F. Van Geel (1821). Es stellt in lebendiger Weise die Berufung des Patronheiligen Andreas und dessen Bruder-Apostel Petrus dar. Gemäß dem Evangelium (Mt. 4,18-20) wurden beide Fischer während ihrer Arbeit von Jesus angesprochen und berufen Ihm zu folgen, um von nun an „Menschenfischer" zu sein. Ohne Zögern, aber noch voller Verwunderung über solch eine Berufung lassen sie ihre Netze zurück. Verblüffend ist die realistische Wiedergabe der Figuren, ihres Fangs und ihres Arbeitsmaterials (inklusive der Netze!), und das in einer unübertroffen naturalistischen Theaterdekoration mit Felspartien und Pflanzenbewuchs. Künstlerisch gesehen kann Jesus schwerlich noch näher beim Menschen stehen als hier...

 

Mary Stuart

Ein anderes Meisterwerk ist u.a. das Monument der katholischen schottischen Königin Mary Stuart (1542-1587), die durch ihre Gegenspielerin Elisabeth zu Tode gebracht, aber durch zu tun ihrer Hofdamen hier doch noch nicht totgeschwiegen wird.

 

36 Heilige

Und was nehmen den meisten Menschen hier zu Herzen? Den silbernen Reliquienschrein der 36 Heiligen. „Unbekannt ist unbeliebt" sicher für die verborgenen Schätze der St. Andreaskirche.







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