ECCE - Notfallpläne
Nederlands Français Deutsch English








33 Kulturerbe verwaltende Einrichtungen aus Antwerpen, Mechelen, Leuven und Gent, unter anderem acht Kirchen, begannen im November 2007 mit einem Vorbeugeprojekt Notfallplanung. Das Projekt erhielt den Namen ECCE, zusammengesetzt aus den niederländischen Initialen für Erste Hilfe bei Notfällen mit Kulturerbe. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen Monumentale Kirchen Antwerpen e. V., den Kulturerbeeinrichtungen von Antwerpen, Mechelen, Leuven und Gent, dem Stützpunkt FARO, und wird betreut durch OPTIMIT. In Antwerpen nehmen die Liebfrauenkathedrale, die St. Andreaskirche, die St. Carolus Borromeuskirche, die St. Jakosbkirche und die St. Pauluskirche teil.

 

Einrichtungen, die Kulturerbe verwalten, müssen verschiedenen Risiken einrechnen. Feuer, Diebstahl und Vandalismus sind die größten Notfälle, Schaden können aber auch Schimmel in den Archiven oder Holzwürmer in den Kirchen anrichten. Das Ziel eines Notfallplans ist es, solche Vorfälle so gut wie möglich zu kontrollieren. Der Plan umfasst präventive Maßnahmen, aber auch Handlungen und Prozeduren während eines Unglücks, und ein Szenario für nachträgliche Schadensbegrenzung, in Rücksprache mit Polizei und Feuerwehr.

 

Durch ihre Zusammenarbeit wollen die 33 teilnehmenden Einrichtungen Kenntnisse und Erfahrungen bündeln und können im Notfall auch die Hilfe der anderen Einrichtungen anfragen. Nach neun Monaten stellen sie alle mit Stolz ihre eigenen Notfallpläne vor. In Antwerpen geschah dies am 13. Oktober 2008.

 

Walter Vrinssen (Vorsitzender MKA e. V.), Leon Smets (Berater Erhalt und Verwaltung FARO), Peter De Wilde (Kabinettchef des Referenten für Kultur)

Ludo Helsen (Abgeordneter für Kultur), Claire Baisier (Koordinatorin Monumentale Kirchen Antwerpen)

Das Forum bestand aus Inge Vandijck (Optimit), Leon Smets (FARO), Oscar Provoost (St. Pauluskirche), Madeleine Manderyck (Agentur unbewegliches Kulturerbe), Erich Mortelmans (Feuerwehr Antwerpen); Jo Briels kommentiert das Video über den Brand von 1968.

Die Sicherheitsverantwortlichen empfangen ihre Urkunde aus den Händen der Antwerpener Gouverneurin Cathy Berx: Maarten van Zanten (Kathedrale), Jan Hubert (St. Andreaskirche), Marc Hesbain (St. Carolus Borromeuskirche), Guy Wyffels (St. Jakobskirche), Oscar Provoost (St. Pauluskirche).

 







(c) 2019 MKA | vzw Monumentale Kerken Antwerpen
Groenplaats 21
2000 Antwerpen
Contact

Powered by ICOLEIS